Über uns

Hier erfährst Du, wer eigentlich hinter der bluzone steht, wie sich unsere Vision und Philosophie entwickelt haben und was uns als Biohacker auszeichnet. Wir sind sehr dankbar und aufgeregt, unser Wissen und vor allem persönliche Erfahrungen mit Dir teilen zu können und Dich in der bluzone willkommen zu heißen!

Über uns

Hier erfährst Du, wer eigentlich hinter der bluzone steht, wie sich unsere Vision und Philosophie entwickelt haben und was uns als Biohacker auszeichnet. Wir sind sehr dankbar und aufgeregt, unser Wissen und vor allem persönliche Erfahrungen mit Dir teilen zu können und Dich in der bluzone willkommen zu heißen!

Mit dem „falschen“ Studium zum Food- und Fitness-Experten

Mein Name ist Miszek Damer, 31 Jahre jung, Gründer der bluzone und Director of Human Optimization. Diesen spektakulären Titel habe ich mir selbst verpasst, bzw. hat ihn meine wundervolle Freundin für mich formuliert, und am Ende des Tages beschreibt es meinen Beruf und meine Berufung am besten. Du hast mittlerweile erfahren, was unsere Vision ist, wie wir dort als Nation, aber auch als Individuum hingelangen, und somit ist es mein tiefstes Bestreben, Dir die besten Möglichkeiten zu geben, Dein volles Potential auszuschöpfen.

Ich greife allerdings bereits vor, von daher lass uns meinen Werdegang im Teenager-Alter starten, frisch nach dem Abitur und bereit, ein Studium zu beginnen.

Ich komme aus einer Sportlerfamilie, Bewegung war immer fester Bestand der täglichen Abläufe, und noch als aktiver Basketballer gab es für mich eigentlich nur eine Option: Ein Studium der Bewegungswissenschaften. Dies sollte dann auch selbstverständlich in Köln stattfinden, da dies die beste Adresse war. Die Entscheidung war eigentlich in Stein gemeißelt, wären da nicht jugendliche Zweifel und wahrscheinlich auch eine gewisse Faulheit involviert. Ich war glücklich in Hamburg. Ich hatte eine tolle Freundin, meine Familie und Freunde um mich herum und vor allem spannende Perspektiven im Basketball. Ich wollte Hamburg nicht verlassen, alternativ in Hamburg zu studieren, war mir nicht gut genug (das habe ich mir zumindest eingeredet), und so habe ich mich nach Alternativen umgeguckt. Wenn ich ehrlich bin, war ich vermutlich einfach nicht bereit, mein vertrautes Umfeld und somit meine Komfortzone zu verlassen und hatte einfach Angst, dass ich vielleicht bereits am Eignungstest scheitern würde.

Mittlerweile würde ich diesen Fehler nicht ein zweites Mal machen, das Verlassen der Komfortzone ist zu einer täglichen Routine geworden, und ich liebe es. Zum Glück hat sich ja alles zum Guten gewendet, von daher bereue ich auch keine Entscheidung, und schon gar nicht die Alternative, für die ich mich dann entschieden habe!

Vom Foodie zum Studenten

In unserer Familie wurde immer gerne und gut gegessen. Es wurde gekocht, gemeinsam das Essen zubereitet und teilweise in absurden Mengen verspeist. Mit dieser Leidenschaft zum Essen befasste ich mich auch ausführlicher mit der Ernährung, nicht zuletzt aus dem Grund, dass ich als 18-jähriger Teenager bereits knapp über 2 Meter lang war, aber gerade einmal 78 Kilo wog. Zu dem Zeitpunkt fasste ich auch im Herren-Basketball Fuß und wurde als Bohnenstange nur hin- und her geschubst. So bekam ich zu meinem 18. Geburtstag meine erste Fitnessstudio-Mitgliedschaft und hatte mit meinem Vater das beste Vorbild und bis heute den besten Trainingspartner gleich an meiner Seite – quasi meinen ganz persönlichen Superhelden ohne Umhang.

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Es musste Fleisch drauf!

Das Krafttraining sollte natürlich über eine adäquate Ernährung bestmöglich unterstützt werden, und so fing ich an, sämtliche Zeitschriften, Bücher, Magazine und Artikel zu dem Thema zu verschlingen. Ich ließ es mir natürlich nicht nehmen, sämtliche Fehler zu begehen, die man als Neuling machen kann: Alles auf Nahrungsergänzungsmittel setzen, weil die schweren Jungs in den Magazinen ja auch nur Shakes trinken, nur noch in Fitnessmanier Reis, Huhn und Brokkoli essen, etliche kleine Mahlzeiten pro Tag essen, um dauernd „den Motor anzuheizen“. Trotz vieler Rückschläge war das Interesse und auch einfach Verständnis, was sich alles über die Ernährung erzielen lässt, stark geweckt. In der Zwischenzeit hatte ich dann auch um die 30 Kilo zugelegt, zu einem hohen Anteil zum Glück in Form von Muskelmasse.

Ökotro-was?

Nachdem das Sportstudium Geschichte war, traf ich auf der Suche nach Alternativen auf das Themengebiet der Ernährungswissenschaften, bzw. im Fachjargon Ökotrophologie. Ein interdisziplinär ausgerichteter Studiengang, der das Thema Ernährung aus vielen Sichtweisen beleuchtet. Für mich war es immer wichtig, den Bezug zum Sport aufbauen zu können, weil ich dort meine Wurzeln hatte. Ein kurzer Online-Navigator, der mir bei der Entscheidungsfindung helfen sollte, führte letztendlich zu der Entscheidung, Ökotrophologie in Hamburg zu studieren. 

Das Studium hat mich primär eine Sache gelehrt: Eine offene Betrachtungsweise mit der Möglichkeit, ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln anzugehen. Dies ist vor allem im Bereich der Ernährung sehr entscheidend, da wir heutzutage sehr dazu tendieren, alles nur schwarz und weiß zu sehen und Sachen in Schubladen verschlossen zu halten. Bis heute sehe ich es als meine Aufgabe, ohne Voreingenommenheit komplexe Themengebiete betrachten zu können, wissens- und sachgemäß interpretieren zu können und dementsprechend der breiten Masse zugänglich zu machen.

Produktentwicklung klingt ganz cool

Mit dem Schwerpunkt Produktentwicklung und Marketing habe ich mich eher schlecht als recht im Studium wiedergefunden. In einem potthässlichen Bunker in Bergedorf (ein Hamburger Stadtteil) gefangen, umgeben von mehr oder eher weniger coolen Leuten, war ich recht selten in der Uni anzutreffen. Ich habe mir alles selbst beigebracht, fleißig das Tutorium für das erste Semester geführt und bereits früh als Werkstudent bei Pepsico gearbeitet und dort erste Erfahrungen in der Berufswelt gesammelt. Mit dem Fokus auf Punica-Säfte hatte ich einen ersten guten Einblick in Prozesse, Strukturen und Abläufe von einer Idee, über die Entwicklung bis hin zum Launch eines Produktes. Insgesamt eine sehr spannende Zeit. Zum Abschluss des Studiums wurde mir eine Stelle angeboten, die ich allerdings ablehnte, da, ohne es so richtig zu verstehen, ich bereits fühlte, dass ich nicht für jemanden arbeiten, sondern „mein eigenes Ding machen“ wollte. Mein finales Praktikum machte ich dann bei der Fitness-Zeitschrift Fit For Fun, was eine fantastische Zeit war, ich einen meiner Mentoren und langjährigen Freunde kennenlernte und sah, welche Flexibilität und Möglichkeiten die Food- und Fitnessszene aufzuweisen hatte. Dies war die erste Station, wo ich realisierte, wie wichtig ein gutes Netzwerk ist! Auch hier sollte ich bleiben, doch am Ende „nur“ Artikel schreiben, war mir auch nicht genug. Die Reise ging weiter.

Wiederholungen zählen? Kann ich auch!

Immer noch aktiv im Basketball tätig, habe ich selbst bei einem Personal Coach trainiert und mehr oder weniger meinen damaligen Traumjob entdeckt: Personen dabei helfen, eine bessere Version ihrer Selbst zu schaffen, eine Verbindung aus Training und Ernährung aufbauen und das Beste: den ganzen Tag in Jogginghosen rumlaufen! Nachdem klar war, dass ich nicht der nächste Dirk Nowitzki bin (nicht mal im Entferntesten!), tat ich alles, um „die Seiten zu wechseln“. Tatsächlich bot mir mein damaliger Coach eine Stelle in seinem Team an und so machte ich mich nach meinem Studium selbstständig als Personal Coach. Mit einem Haufen Wissen im Gepäck, einem abgeschlossenen Studium und einem ganz ordentlichen Netzwerk dachte ich, dass ich schon sehr schnell zum Starcoach aufsteigen würde – wie naiv war ich doch nur!
  1. Mein Wissen war zum damaligen Zeitpunkt okay, aber seien wir ehrlich: Der heutige Miszek würde sich von dem Trainer von damals nicht coachen lassen! Dasselbe denke ich übrigens über den Typen von vor zwei Jahren und hoffentlich werde ich die gleichen Gedanken in zwei Jahren über den heutigen Miszek haben! Man lernt nie aus, und Stillstand (vor allem in der eigenen Entwicklung) bedeutet Rückschritt!
  2. Kurz und knapp: Mein Netzwerk war nicht annähernd so gut, wie es notwendig gewesen wäre, ich war als Coach nicht gut genug, mit 22 Jahren viel zu jung, um „echte“ Erfahrungen zu teilen, es hat mir an Expertise, Autorität und Vertrauen gefehlt.
  3. Personal Coaching kostet Geld. Im Vergleich zu einer Mitgliedschaft im McFit sehr viel Geld. Keiner bezahlt dir 80€ oder auch deutlich mehr Geld pro Stunde, wenn du langfristig nicht auf hohem Niveau performst. Ich hatte definitiv die Motivation, aber siehe Punkt 2!
Ich blieb natürlich dran, und irgendwann „lief es“. Es hat mich gute zwei Jahre gekostet, mir einen Namen zu machen. Dabei hat sich das Ökotrophologie-Studium als wahrer Glücksgriff erwiesen: Noch zu Zeiten in denen nicht jeder Fitness-Enthusiast auf einmal „Coach“ war – so wie es sich leider heutzutage abzeichnet – war es selbstverständlich, ein abgeschlossenes Studium oder zumindest eine Ausbildung vorweisen zu können. Die meisten Coaches hatten allerdings ein Studium der Bewegungswissenschaften vorzuweisen. Somit hatte ich als Coach mit starkem persönlichem Sporthintergrund, allerdings einem Ernährungsstudium, immer eine Art Monopolstellung und von Beginn an eine Expertise, die mir zugesprochen wurde. Dies erleichterte mir – vor allem mit einem stetig wachsenden Bewusstsein für das Thema Ernährung und der Verbindung zum Sport – sehr häufig den Einstieg in z.B. Sportmannschaften oder die Zusammenarbeit mit Personen, die auch ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen wollten. Ein gewisser Expertenstatus war geboren.

Nur Jogginghose kann auch nicht alles sein

In meiner Zeit als Personal Coach habe ich bis heute vermutlich alle Zielgruppen gecoacht, dabei immer den Fokus auf das Training und die Ernährung gelegt: Männer, Frauen, Kinder, Senioren, Hausfrauen- und Männer, Unternehmer und Manager, Soldaten und Profisportler aus dem Basketball, Fußball, Handball, Eishockey, Segeln, Tennis, Rudern, Football, Leichtathletik, Bodybuilding, Weightlifting, MMA, Biathlon, Crossfit und Volleyball. Das Coaching hat mich vor allem eine Sache gelehrt: die Arbeit und den Umgang mit Menschen. Natürlich sammelte ich kontinuierlich Wissen und Erfahrungen, um meinen Expertenstatus als Coach weiter auszubauen, doch nichts hat mir mehr beigebracht als die Arbeit mit einem sich ständig verändernden Kundenkreis. Der Ton und die Zusammenarbeit mit einem Jugendspieler sieht anders aus als die Arbeit mit einem Veteranen im Sport und diese natürlich komplett anders als das Coaching einer 80-jährigen Seniorin. So hatte ich das große Glück, dank meiner Arbeit nicht nur mein Wissen und meine Erfahrungen in meinem Fachgebiet auszuweiten, sondern auch eine Entwicklung meiner Person zu erfahren.

Fakt ist allerdings, dass so sehr ich meinen Job liebte, mir recht schnell die Grenzen bewusst waren und ich dementsprechend auch auf anderen Plattformen agieren wollte. So kam ich immer mehr dazu, auch Vorträge zu halten, Seminare zu geben und Wissen über Blogs und Artikel wiederzugeben. Meine Bachelorarbeit diente als Grundlage für mein erstes eigenes „Produkt“, nämlich ein Ebook, das die Paleo-Ernährung für den modernen Crossfit-Athleten beschreibt.

Ich hatte großes Glück, beim Aufbau einer Nahrungsergänzungsfirma mitwirken zu können, hauptsächlich im Bereich der Produktentwicklung und der Portfolioerstellung und bin bis heute stolzer Mitgesellschafter.

Ich habe mich zwei Jahre lang in der Start-Up-Welt ausgetobt und als junger Unternehmer das Essverhalten der Deutschen positiv beeinflusst. 2019 haben wir mehr als 12.000 gesunde und leckere Mahlzeiten produziert und verkauft und maßgeblich zu einem gesünderen Deutschland beigetragen.

Über den sprichwörtlichen Tellerrand hinausgeblickt

Nach einigen Jahren des Coachings musste ich eins realisieren: Meine Expertise, vor allem im Bereich der Ernährung, führte zu einem gewissen Teil auch zu einer etwas eingeschränkten Sichtweise. Ich war so auf dieses Themengebiet fokussiert, dass ich zu einem erheblichen Teil übersehen habe, dass auch andere Aspekte eine immense Rolle im täglichen Leben spielen: Regeneration (das war noch das Naheliegendste), allen voran Geist und Seele und äußere Schönheit und Pflege. Diese sind maßgeblich daran beteiligt, ob wir am Ende des Tages von Erfolg sprechen können oder nicht. Und meine Quote als Coach ist alles andere als überragend: Ich würde behaupten, dass auf jeden Kunden mit dem ich Erfolg hatte (= das vorgegebene Ziel wurde erreicht), drei Misserfolge folgten. Dies nagt an mir, aber mit der Zeit begriff ich, dass ich Wissen nur in einem holistischen Ansatz vermitteln kann, wenn es wirklich mein Ziel ist, Menschen ihr volles Potenzial aufzuzeigen.

So begann ich vor einigen Jahren vermehrt, über den Tellerrand hinauszublicken, mir noch mehr Wissen anzueignen, in etlichen Selbstversuchen noch mehr Fehler zu machen und weitere unbezahlbare Erfahrungen zu sammeln. In dieser Zeit lernte ich auch meinen besten Freund, Partner und die Liebe meines Lebens kennen.

Endlich gibt es hier mal eine Liebesgeschichte!

Meine bessere Hälfte, Dominika Krcmarikova, die das Vergnügen hat, sich selbst gleich vorzustellen, soll in diesem Teil nur als Grund und Ursache herhalten, der einen enormen Einfluss auf meine weitere persönliche Entwicklung hatte. Dies wird dieser wundervollen Person natürlich nicht gerecht, aber dafür hat sie gleich genug Zeit, persönlich Hallo zu sagen.

Domi war ein wunderschönes Model, das ich angefangen habe zu coachen, so wie es meiner Natur entsprach. Natürlich hatte ich ein Auge auf sie geworfen und WOLLTE sie unbedingt trainieren. Sofern Du jetzt einen emotionalen Liebesroman erwartest, musst ich Dich leider enttäuschen, wir wollen schließlich nicht das Wesentliche aus den Augen verlieren: Unser tiefstes Bedürfnis, Dir dazu zu verhelfen, Dein volles Potenzial auszuschöpfen. So viel sei gesagt: Aus einem professionellen Coaching, über eine sehr lockere Bekanntschaft ist die stärkste Bindung zu einem Menschen entstanden, die ich mir jemals vorstellen konnte.

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Wirst du jetzt esoterisch?

Unsere gemeinsame Leidenschaft für ein gesundes und glückliches Leben ist eine von vielen Grundlagen, auf die wir bauen. Die blanke Neugier, wie unsere Körper funktionieren und wie wir diese positiv beeinflussen können, der Austausch von erlerntem Wissen und eigenen Erfahrungen – vor allem mit dem Hintergrund der Geschlechterrollen – und das Umsetzen gemeinsamer Aktivitäten mit dem Ziel der Optimierung sind bis heute eine starke Antriebskraft für unsere tiefe Bindung. Allerdings mussten wir einen Aspekt realisieren: Aufgrund unserer Berufe und unseres Umfelds hatten wir die vergangenen Jahre extrem viel Arbeit in unsere körperliche Entwicklung gesteckt. Dies war so gewollt und auch gut, jedoch haben wir zur selben Zeit nur sehr wenig in unsere mentale und spirituelle Entwicklung investiert.

Damit ist nicht das Aneignen von Wissen und Kompetenzen gemeint, sondern die schiere Entwicklung unseres Geistes und unserer Seele, die Fähigkeit, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, zu reflektieren, visualisieren und ein inneres Wachstum zu erzielen. Wir realisierten, dass wir noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung sind – wie töricht wir doch waren, überhaupt so etwas zu denken! Und so fingen wir an, diesen Weg gemeinsam zu beschreiten und die Macht der mentalen Stärke zu realisieren.

Seitdem versuchen wir, unsere mentale und spirituelle Entwicklung auf eine Höhe mit unserer körperlichen Gesundheit zu bringen.

Wir leben zu 100% den bluzone-Lifestyle, treiben uns stetig gegenseitig zu neuen Höhenflügen, jagen ein glückliches und gesundes Leben und wollen dieses so lange wie möglich aufrechterhalten! Dafür gehen wir mit bestem Beispiel voran, erforschen immer wieder neue Bereiche und Methoden, sind experimentierfreudig, lernen von Experten und validieren, was Sinn macht und was nicht.

Ab ins nächste Kapitel

Das Ergebnis wollen wir mit Dir teilen. In jeglicher Hinsicht geben wir Dir das Beste aus zwei Welten: wissenschaftliche Theorie und praxisorientierte Umsetzung. Mit Studien belegte Theorien und persönliche Erfahrungen. Siege und Niederlagen. Erfahrungen von beiden Geschlechtern an beide Geschlechter und zu guter Letzt genug ernsthafte Fakten und ein paar Lacher!

Enter the bluzone

// Ganzheitlicher Gesundheitsansatz // Biohacking als moderener Do-It-Yourself-Ansatz // Evidenzbasierte Studienlage und wertvoller Erfahrungsschatz // Viele praktische Umsetzungstipps // Diverse Kommunikationskanäle

Missverstandene Perfektion

Er sagt, die Schöne und das Biest beschreiben uns am besten. Ich stimme zu, aber mein Eindruck ist, dass ich in diesem Fall das Biest bin. Mein Name ist Dominika Krcmarikova, 28 Jahre jung und Gründerin der bluzone. Das Land meiner Herkunft ist die Slowakei, genauer gesagt die schöne Hauptstadt Bratislava.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie ungesund meine Definition von „Gesund“ jahrelang war und um zu verstehen, wie es zu dieser 180 Grad-Wende kam, wo ich heute behaupten kann, die gesündeste und glücklichste Version meiner Selbst zu sein, müssen wir etwas weiter zurückreisen. Lerne die kleine Domi kennen.

Als ich aufwuchs, hatte ich eine ziemlich normale und freudige Kindheit, die von meiner liebevollen und fürsorglichen Mutter bestimmt wurde. Sie ist mein Engel und meine beste Freundin bis heute. Mein Vater spielte während meiner Kindheit keine Rolle, da er es vorzog, sich den Spirituosen dieser Welt und Spielautomaten in stinkenden Pubs zu widmen. Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich noch klein war.

Die Tatsache, dass ich ohne ein starkes männliches Vorbild zu Hause aufwuchs, hatte letztendlich auch starken Einfluss auf mein Leben. Dies war vermutlich auch die Hauptursache für „Männerprobleme“ im späteren Erwachsenenwerden. Ich muss Miszek, dem geduldigsten, liebevollsten, fürsorglichsten Mann, den ich je getroffen habe, ein riesiges Kompliment aussprechen! Ich liebe dich Schatz.

Wonderwoman und ich

Das war es also, ich und meine „Wonderwoman“ gegen die ganze Welt. Sie ist und bleibt mein Vorbild. Sie hat mich nach besten Kräften und Möglichkeiten erzogen. Ich sage immer, dass die Menge an emotionaler Intelligenz, die diese Frau im Lauf der Zeit in mich gesteckt hat, die beste Grundlage und das beste Wissen war, das ich jemals erhalten habe. Das hat mich schließlich gerettet, weil ich immer eine starke innere Intuition und Verbindung zu mir selbst hatte. Ich denke, dass dies enorm wichtig ist, um eine starke Persönlichkeit zu entwickeln, die sich heutzutage behaupten kann. Das ist vor allem für Frauen nicht immer einfach, oder Ladies? Den Glauben an uns selbst und innere Kraft können wir uns nur selbst geben, kein äußerer Faktor und auch kein Mann kann uns das Gefühl von Vollkommenheit geben. Erst dann können wir auch den emotionalen Anker für unseren Partner darstellen und gemeinsam blühen. Die Kraft der weiblichen Natur ist atemberaubend schön und machtvoll.

Die Geschichte vom hässlichen Entlein

Mit den Jahren der Hektik wurde ich erwachsen. Die Grundschule war bis zur fünften Klasse in Ordnung, in der alle Mädchen und Jungen immer noch als “Es” galten und die ganze Zeit zusammen spielen konnten.

Nach dem Übergang von der fünften zur sechsten Klasse wurde die Schule zur Hölle auf Erden. Alle Mädchen begannen zu blühen und entwickelten ihre weiblichen Formen wie Pilze nach dem Regen. Die Hormone flossen, die Jungs waren hinter den Mädels her und schenkten ihnen jede Art der Beachtung. Und wo war ich in diesem Bild?

Hmm…

Die Wahrheit war, dass ich innerlich traurig und gebrochen war, denn die Natur verpasste mir zunächst einen unsinnigen Spaghetti-Look, ich überragte alle meine Mitschüler und war einfach nur lang und dünn. Die meiste Zeit kam ich mit Tränen nach Hause, weil Kinder verdammt nochmal die Gemeinsten sind. Ich war so häufig im Zentrum der Häme und fiesen Sticheleien, dass es unerträglich war. Spitznamen wie “Der Tisch” oder “Flugzeuglandebahn” waren auf die Unterentwicklung meiner Brust zurückzuführen. Alle diese Spitznamen klingen in der slowakischen Sprache viel gemeiner. Aber damit wir uns klar sind: Ich war nur ein Spätzünder.

In dieser Zeit war es natürlich sehr schwer, an meiner kraftvollen Feminität festzuhalten und alles schien sich auf eine rein optische Betrachtungsweise zu beschränken. Vergessen wir natürlich nicht, dass ich ein normaler Teenager war, der Tokio Hotel hörte (ja, die Jungs haben es bis in die Slowakei geschafft) und einfach etwas Beachtung von den Jungs wollte.

Für eins war die Länge dann aber doch noch gut: Sport! Zum Glück war ich nicht nur lang, sondern auch ziemlich talentiert und ehrgeizig im Volleyball. Ich habe bereits mit acht Jahren angefangen und in meinen Teenagejahren landesweit die Scouts auf mich aufmerksam gemacht und wurde auch in die Jugend-Nationalmannschaft aufgenommen. Der starke Bezug zum Sport und auch eine gewisse Selbstverständlichkeit, körperlich aktiv zu sein, wurden somit sehr früh geschult und sind mir bis heute erhalten geblieben. Ich lernte auf physischer Ebene eine tiefe Verbindung zu meinem Körper aufzubauen, zu verstehen, was ich tun muss, um eine gewisse Leistung abzurufen und auf Signale zu hören. Für diese Erfahrungen bin ich sehr dankbar und versuche diese heutzutage so gut wie möglich weiter zu vermitteln.

Shootingstar und Jet-Set-Leben

Eine weitere große Veränderung in meinem Leben ereignete sich während des Sommers, als ich von der Grundschule zur weiterführenden Schule wechselte. Man muss an dieser Stelle kurz erwähnen, dass die Grundschule in der Slowakei bis zur neunten Klasse geht, ich also zu dem Zeitpunkt bereits 15 war. Ich hatte die Pubertät endgültig besiegt und meine Körperformen veränderten sich endlich wie erwünscht. Endlich tauchte meine Brust auf dem Spielfeld auf und ich bekam mehr weibliche Züge. Meine Schulkameraden und Jungen haben angefangen, auf mich zu achten und mein Ego war geboren (ich bin nicht sicher, ob es eine gute Sache war, wenn ich auf die Tage der Highschool-Berühmtheit zurückblicke).

Die Krönung war die Tatsache, dass ich im selben Sommer von einem Modelagent als Model gescoutet wurde. Also hier war ich, ein völlig neuer Mensch innerhalb eines Sommers!

Eine kleine Randnotiz: So gut ich im Volleyball war und durchaus sehr realistisch eine Karriere in diesem Sport anstreben konnte, als sich das Modeln als Gelegenheit zum Reisen und Geldverdienen bot, war Volleyball schnell vorbei. Da ich zutiefst dankbar bin, wo ich heute in meinem Leben stehe, bereue ich diese Entscheidung nicht.

Meine Modelkarriere begann sofort, ich unterschrieb Verträge mit meiner Mutteragentur und mit ausländischen Agenturen auf der ganzen Welt. Ich bin im Alter von nur 15 Jahren ins Ausland gewandert. Das war ein sehr aufregender und beängstigender Realitätscheck. Im Rückblick auf meine Person als 15-jährige Teenagerin war ich definitiv nicht bereit für irgendeine Art von Karriere – wie die meisten 15-jährigen Kinder! Meine Mutter hat immer darauf geachtet, dass ich meine Entscheidungen mit Bedacht treffe und hat immer über mir gewacht. Anfangs machte sie ein paar Ausflüge mit mir, weil sie Angst hatte, mich allein zu lassen, so wie es jeder andere Elternteil tun würde.

Es ist überwältigend und teils beängstigend, mit Erwachsenen in der Branche zu arbeiten, während du noch ein Kind bist. Ich lernte sehr schnell, erwachsen zu werden, ich hatte auch einfach keine andere Wahl. Jedes einzelne Jahr des Reisens und Arbeitens habe ich vermutlich mindestens vier Jahre Lebenserfahrung gemacht. Ich bin immer wieder nach Paris, Athen, London, Istanbul, New York, Miami und Los Angeles gereist, um auf dem Markt relevant zu bleiben. Alle Jobs und Onstays (1-2 und mehr Monate im Ausland) wurden von meiner Modelagentur am aktuellen Ort gut organisiert. Ich war immer telefonisch erreichbar, Unterkunft, Sicherheit und die Regeln, die zu befolgen waren, waren immer festgelegt, zumindest für minderjährige Mädchen.

Ich muss erwähnen, dass ich während der Arbeit und auf Reisen, als ich noch in der High School studierte, einen speziellen Studienplan hatte, der es mir ermöglichte, von Professoren und Lehrern individuell behandelt zu werden. Dies machte mich natürlich auch direkt zum schwarzen Schaf der Klasse, und ich habe alle “sogenannten” Freunde verloren.

Zu nah an der Sonne

Als Model bin ich auf diesen schick aussehenden vergoldeten Jet-Set-Lifestyle gesprungen und vertrau mir, es war nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ein Jahrzehnt der Einsamkeit, zerbrochener Freundschaften und Beziehungen, hektischer Lebensstil, Alkoholmissbrauch, viele Partys, Unterernährung, ungesunde Beziehung mit Lebensmitteln, nur um einen unmöglichen, mageren Körperbau aufrechtzuerhalten, um relevant zu bleiben und nicht von der Modebranche beurteilt zu werden, haben meinem Körper und meiner Seele erheblichen Schaden zugefügt.

Natürlich verdiente ich eine Menge Geld, reiste an Orte, die ich wahrscheinlich nie besuchen würde und hatte die Zeit meines Lebens, aber der Preis, den ich zahlen musste, war auf lange Sicht riesig. Gefangen in diesem Lebensstil, verlor ich meine Periode für Jahre, ich verlor meinen Sexualtrieb, ich verlor die gesamte athletische Basis, die ich beim Volleyballspielen aufgebaut hatte. Und ich verlor mich selbst auf dieser Reise. Aufgrund der Tatsache, dass ich ständig versucht habe, die Erwartungen und Wahrnehmungen anderer zu erfüllen, war ich am Ende nur eins: eine gefallene Sternschnuppe.

Wie du siehst habe ich mir auf meiner Reise so manchen Fehler erlaubt und vermutlich so ungefähr alles falsch gemacht, was mich von einem (wie ich ihn heute definieren würde) gesunden Lebensstil abgehalten hat. Das Makabre daran: Während der beschriebenen Zeit, dachte ich über weite Strecken, dass ich alles richtig mache und somit ein gesundes Leben führe. Schließlich galt ich in vielen Augen als Schönheitsideal, verkörperte ein junges, erstrebenswertes und glückliches Bild. Um weiterhin diesem Ideal zu entsprechen begann ich natürlich auch jede Diät und jeden Fitnesstrend anzugehen, die mir vermeintlich dabei helfen könnten, noch fitter, noch schlanker und noch „gesünder“ zu werden. Auf Grund meiner sehr ehrgeizigen Herangehensweise, die ich im Volleyball entwickelt hatte, habe ich konsequent alle Pläne, Anpassungen, Erfolge und vor allem langfristig betrachtet Misserfolge dokumentiert. Trotz sämtlicher Fehler ist der Erfahrungsschatz, den ich letztendlich aufgebaut hatte, unbezahlbar. Ich habe mich immer als N=1 Versuchskaninchen betrachtet und war immer neugierig und interessiert zu sehen, wie ich noch etwas mehr aus meinem Körper herausholen kann.

Doch an einem bestimmten Zeitpunkt war ich einfach durch.

Ich tat das einzig Vernünftige in dieser Phase meines Lebens, verabschiedete mich von meinem Zigeuner-Lebensstil, packte meine Sachen und kehrte zurück nach Hause, zu meinen Wurzeln, um zu heilen und mich wiederzufinden. Ich nahm mir etwas Zeit, um mein Leben so zu leben, wie ich es vor meiner Modelzeit tat und nach einiger Zeit im Kreise meiner Liebsten kam ich wieder auf die Beine, energetisiert und aufgeregt, neu anzufangen.

Fast wie Garten Eden

Mein nächstes Ziel war das schöne Hamburg, ein sicherer Ort, ein gutes Leben für Models. Zumindest war das der Ruf dieses Mekkas der Kataloge. Ständiger Workflow und viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen, um mehr als einen guten Lebensstil zu unterstützen. All das schien alles zu sein, was ich brauchte, und ich war bereit, meinen Job ernsthafter anzugehen, meine Prioritäten neu zu ordnen, Partys gegen einen wirklichen gesunden, achtsamen Lebensstil zu tauschen, professioneller zu werden und ein neues Netzwerk von Freunden und Arbeitsmöglichkeiten aufzubauen.

Ich hatte während meiner Reise nach Hamburg keine Ahnung, dass ich jemanden finden würde, den ich am meisten in meinem Leben finden musste. Mein bester Freund, mein Mentor, mein Liebhaber und die Liebe meines Lebens Miszek Damer.

Unsere Liebesgeschichte begann sehr beiläufig als “Freunde mit Vorteilen”, aber recht schnell stellten wir fest, dass wir gut miteinander auskamen, die Gesellschaft des anderen genossen und es „ernst“ wurde. Ich inhalierte all das Wissen und den Lebensstil, den er mir angeboten hatte und konnte endlich erkennen, wer ich bin, was meine Lebensrichtung ist und hauptsächlich was mein/unser Hauptzweck ist. So sehr mein Wissen bis zu diesem Zeitpunkt auf Erfahrungswerten basierte, war ich dankbar, dass ich nicht mehr nur auf „trial&error“ angewiesen war und ich auch verstand, wissenschaftlichen Konsens auf mich als Individuum runterzubrechen. Ich wurde die Verkörperung seines Wissens, körperlich und geistig. Ich verstand immer besser und vor allem strukturierter die Grundlagen des Ernährungs- und Krafttrainings, wie man sie einsetzt und mit der Zeit an die persönlichen Bedürfnisse und Ziele anpasst. Ich glaube, dass wir eine perfekte Ergänzung zueinander aufgebaut haben. So sehr Miszek mich jedes Mal mit seinem Wissen beeindruckt, bin ich quasi der praktische Part, der mal wieder als N=1 herhält – nur dieses Mal mit deutlich mehr Sinn und Struktur. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir gemeinsam die unterschiedlichen Auswirkungen auf beide Geschlechter erforschen können und somit unser Erfahrungsschatz nur noch weiter wächst.

Als sich mein Körper und mein Wissen weiterentwickelten, wurde mir klar, dass es mehr als körperliche Ziele geben muss, dass mein Geist, meine Seele und mein Glaube gleichermaßen genährt werden müssen, wenn nicht mit noch mehr Kraft und Engagement, welches ich bereits beim Erreichen eines gesunden Körpers angewendet habe.

Ladies und Gentlemen, ich möchte nicht zu “woo-woo” klingen, sondern nur aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen: Keine Partys, kein Jet-Set-Lifestyle, keine Designer-Taschen und teure Autos fühlen sich so gut an wie die totale Kontrolle über den eigenen Körper und Geist, der unglaubliche Zustand der Glückseligkeit, wenn du erkennst, dass du zu 100 Prozent glücklich in deiner eigenen Haut, in deinem eigenen Körper bist.

Und jetzt haben wir unsere Leidenschaft und unser Wissen auf der Grundlage unserer Lebenserfahrung gesammelt, um Dir zu helfen, ein wirklich grenzenloses Leben mit vollständig optimierten Gedanken, Körpern und Geistern zu führen!

Du bist an der Reihe

Wir hoffen, Du bist nun endlich bereit, einzutauchen in die spannende Welt der blauen Zonen, Methoden des Biohackings kennenzulernen und den Fokus auf Dich und Dein bestes Ich zu legen! Lass uns gemeinsam Dein volles Potenzial entfachen!