Rezept: Knochenbrühe – das Allheilmittel

Inhaltsverzeichnis

Wir bezeichnen sie nur als Allheilmittel, die gesundheitlichen Vorteile sind erstaunlich: Knochenbrühe!

 

Essen kann so viel mehr als nur schmecken – und kein Gericht beweist dieses so sehr wie eine selbstgemachte Knochenbrühe! Ob zur Stärkung des Immunsystems, Unterstützung des Magen-Darm-Traktes oder als Langlebigkeitselixir, es gibt nichts, was Omas Geheimrezept nicht kann. Die wichtigste Zutat verraten wir dir jetzt bereits: Zeit!

Jede Woche wird in der bluzone-Zentrale (bei uns Zuhause) in der Regel sonntags ein riesiger Topf Knochenbrühe aufgesetzt, die die ganze Woche über reicht – normalerweise mit Beinscheiben und weiteren Knochen vom Rind oder einem ganzen Huhn. Sie ist häufig die erste Mahlzeit des Tages und fühlt sich sagenhaft wohltuend an. Knochenbrühe stellt den besten Einstieg in die sehr erstrebenswerte „nose-to-tail“ Philosophie dar. Dabei geht es darum, tierische Produkte so zu verzehren, wie wir es Jahrtausende von Jahren gemacht haben und somit auch den größten gesundheitlichen Nutzen erfahren konnten, nämlich von Nase bis zum Schwanz. Es ist einfach, Knochenbrühe immer wieder herzustellen und das Grundrezept mit weiteren wertvollen Inhaltsstoffen zu verfeinern. Unsere Definition des Rezeptes entspricht eher einer vollwertigen Mahlzeit als „nur“ einer Tasse zum schlürfen.

Wenn Du mehr über die gesundheitlichen Vorteile dieses Göttersaftes erfahren möchtest, solltest Du unbedingt den Gesundheitskompass lesen, jetzt werden aber erstmal die Ärmel hochgekrempelt und es wird gekocht!

 

Das brauchst Du

  • Einen großen Topf: Die Zutaten sind auf einen 10 Liter Topf ausgelegt. Du kannst natürlich weniger zubereiten und dann dementsprechend weniger Einlage nehmen. Generell gilt aber: Du kannst hier nichts falsch machen, im „schlimmsten“ Fall versteift die Gelatine die Suppe einfach stärker. Sobald du diese erwärmst, wird sie wieder flüssig.
  • 2-3 Beinscheiben
  • 3-4 Markknochen
  • 1 kleines Stück geräucherte Rippe (optional)
  • 4-5 Stück Ochsenschwanz
  • 500g Hühnerherzen
  • 1 Suppenbund
  • Nach Belieben weitere Gemüseeinlage. Am besten geeignet sind Porree, Pastinake, Petersilienwurzel, Rote Beete, Möhren, Gemüsezwiebel
  • 100ml Apfelessig
  • Frische Petersilie
  • Frischer Dill
  • Gewürze (wir verwenden Salz, Pfeffer, frischen Knoblauch, frischen Ingwer, frischen Curcuma und Lorbeerblätter)

 

Und so geht’s

Einen Aspekt können wir nicht häufig genug betonen: Die Qualität Deiner Lebensmittel stellt oberste Priorität dar, von daher achte darauf, dass alle Zutaten (vor allem die tierischen Lebensmittel) Deinen hohen Ansprüchen genügen. Damit stellst Du sicher, dass Du alle gesundheitlichen Vorteile maximal auskosten kannst.

Nachdem wir das geklärt haben, kannst Du Dir einen großen Topf bereitstellen. Wasche das Fleisch und Knochen gründlich mit Wasser ab. Das Gemüse kannst du im Kühlschrank lassen, dies kommt erst am nächsten Tag zum Einsatz. Zunächst wandern die Knochen, Herzen und das Fleisch in den Topf. Persönlich braten wir diese mit den Gewürzen erstmal ein paar Minuten an, um Röstaromen zu entwickeln. Dies macht sich positiv beim späteren Geschmack bemerkbar.

Ein Wort zur Knochen- und Fleischeinlage: Für eine echte Knochenbrühe sind die Markknochen, Ochsenschwanz und Beinscheiben verpflichtend. Der Rest ist theoretisch optional. Das Stück Räucherrippe gibt auch ein tolles Aroma und die Hühnerherzen dienen als eiweißhaltige „Fleischeinlage“. Du kannst aber auch ein anderes Stück Fleisch verwenden.

Was die Gewürze angeht: Eigentlich sind Salz und etwas Pfeffer absolut ausreichend. Wir verwenden allerdings immer frischen Knoblauch (5-6 Zehen), Ingwer (zwei daumengroße Stücke) und eine Kurkuma-Wurzel. Abgesehen vom Geschmack wird dadurch die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe verbessert und die Verdauung positiv angeregt.

Und nun weiter im Geschehen: Nachdem Du die Knochen und das Fleisch mit den Gewürzen kurz angebraten hast, kannst Du bereits alles mit Wasser ablöschen. Lass noch genügend Platz im Topf für das Gemüse! Jetzt kommt erstmal der Apfelessig hinzu. Dieser senkt den pH-Wert und hilft dabei, alle Mikronährstoffe (wie Calcium) aus den Knochen zu extrahieren. Keine Sorge, Du wirst ihn später nicht schmecken, er ist aber essenziell.

Mach den Deckel zu, stelle die Flamme auf die niedrigste Stufe und sag „Gute Nacht“! Deine Arbeit ist erstmal verrichtet, jetzt kommt nämlich die wichtigste Zutat ins Spiel: Zeit. Je länger dein Süppchen köchelt, umso besser. Wir empfehlen ganze 24 Stunden, falls dies nicht möglich sein sollte, zumindest ein Minimum von 16 Stunden. Achte nur von Zeit zu Zeit darauf, dass das Wasser nicht zu sehr kocht, es soll wirklich nur ganz leicht köcheln.

Als letzten Schritt (in der Regel am nächsten Tag) kannst du für die letzten 3-4 Stunden das Gemüse hinzufügen, welches Du natürlich vorher abgewaschen und küchenfertig gemacht hast. Nach 24 Stunden, machst Du den Topf aus und genießt für die nächsten Tage ein absolutes Superfood, welches alle erdenklichen exotischen Samen in den Schatten stellt!

Verfeinere Deine Suppe mit frischem Dill und Petersilie für den extra Frischekick. In der bluzone- Zentrale gibt es dazu häufig eine Scheibe frischen Sauerteigbrot und einen großen Löffel Cwikla. Noch nie gehört? Na dann schau Dir HIER an, wonach alle Polen verrückt sind!

Solltest Du wie wir einen großen Topf auf Vorrat gemacht haben, kannst Du die Brühe problemlos fünf bis sechs Tage im Kühlschrank lagern. Durch den Kühlungsprozess setzt sich oben die Fettschicht ab, welche du natürlich behalten kannst oder wenn Du sie abschöpfen solltest, unbedingt als Bratfett nutzen solltest.

 

Hast Du Fragen oder Anregungen? Lass es uns in den Kommentaren wissen. Folge uns auch auf INSTAGRAM für weitere Kochinspirationen.

 

Zubereitungszeit: 30min + 24 Stunden Kochzeit

 

Makros: Wir bitten Dich! Erwarte bei diesem Allheilmittel nicht, dass wir Makros berechnen. Sei einfach dankbar, wie dieses Wundermittel Dein Leben und Deine Gesundheit bereichert. So viel sei gesagt, es handelt sich primär um eine Fett- und Eiweißquelle.

 

 

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Miszek Damer

Miszek Damer

31 Jahre, Ökotrophologe, Gründer der bluzone und Director of Human Optimization

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